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Kaufberatung – auf diese Kriterien sollten Sie achten

Vision Fitness ErgometerMöchten auch Sie sich wetterunabhängig fit halten und spielen daher mit dem Gedanken, sich ein praktisches Ergometer anzuschaffen? Wir sagen Ihnen, worauf es beim Kauf eines solchen Heimtrainers ankommt, so dass sich Ihre Neuanschaffung nicht am Ende doch als Fehlkauf entpuppt. So erkennen Sie schnell, auf welche Kriterien Sie den meisten Wert legen sollten und welche Faktoren dagegen nur optional interessant sind.

Achten Sie auf einen festen Stand

Kaufberatung – auf diese Kriterien sollten Sie achtenGerade ein Fahrradergometer sollte standfest, wie stabil auf dem Zimmerboden stehen und keineswegs während einer Trainingseinheit zu wackeln anfangen. In der Regel lässt sich sagen, je schwerer ein solcher Heimtrainer ist, desto sicherer, wie fester steht dieser auf dem Boden. Ergometer, die 20 kg oder gar noch weniger wiegen, bringen diese Standfestigkeit mit Sicherheit nicht mit, so dass wir Ihnen einen Kauf eines solchen Fitnessgerätes nicht empfehlen können. Da kann der Preis auch noch so verlockend niedrig sein, diese Geräte eignen sich nicht für ein sicheres Training.

Hohe maximale Gewichtszulassung zeugt von Qualität

Entdecken Sie einen Heimtrainer, der eine hohe maximale Gewichtszulassung besitzt, ist dies ein Hinweis auf Qualität für die einzelnen Komponenten des Antriebssystems, aber ebenso ein Qualitätshinweis auf die enorme Stabilität des Rahmens. So sollte ein gutes Sportgerät dieser Art bis zu einem maximalen Körpergewicht von 130 bis 150 kg belastbar sein. Ergometer, die hier unter 100 kg liegen, sollten Sie nicht kaufen.

Sicherheit geht immer vor

Des Weiteren sollten Sie vor dem Kauf auf die TÜV-, wie CE-Siegel achten. Das CE-Zeichen bestätigt, dass dieses Sportgerät die grundlegenden Sicherheitsanforderungen erfüllt, während das TÜV-Siegel anzeigt, dass der Heimtrainer die höchsten Sicherheitsstandards mitbringt.

Eine schwere Schwungmasse sollte vorhanden sein

Das „Fahrradfahren“ sollte auch auf dem Ergometer nicht abgehackt oder unregelmäßig verlaufen, denn dies könnte nach einiger Zeit Ihre Gelenke belasten. Aus diesem Grund, empfiehlt es sich stets auf die Schwungmasse zu achten. Hier gilt meist: Je höher das Gewicht der Schwungmasse ist, desto runder sind die Bewegungsabläufe. Der Heimtrainer bzw. Ergometer sollte daher mindestens über eine Schwungmasse von 5 kg verfügen. Gute Fahrradergometer bringen hier eine Schwungmasse von 9kg mit.

Der Betrieb sollte geräuscharm sein

Ein Heimtrainer sollte stets geräuscharm sein. Gerade, wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus wohnen, ist dies vorteilhaft, denn so können Sie auch noch am späten Abend eine Trainingseinheit einlegen.

Drehzahlunabhängig oder doch besser Drehzahlabhängig?

„Normale“ Ergometer arbeiten in der Regel drehzahlabhängig. Das bedeutet, das Sportgerät zeigt Ihnen zwar die genaue Trittleistung in Watt an, Sie müssen allerdings eigenständig kontrollieren, ob Sie sich im gewünschten Belastungsbereich aufhalten. Hat Ihnen vorab ein Mediziner eine ganz bestimmte Leistung vorgegeben an die Sie sich besser halten sollten, reicht diese Funktion meist nicht aus.

In diesem Fall lohnt es sich auf einen drehzahlunabhängigen bzw. wattgesteuerten Ergometer zu setzen, denn hier können Sie nicht nur die exakte Wattleistung auf dem Display ablesen, sondern auch vorgegeben bekommen, dass Sie automatisch auf dieser Leistungsstufe bleiben. Egal, ob Sie mit 50 oder 100 Umdrehungen pro Minute in die Pedale treten, hier erbringen Sie immer genau die gleiche Leistung.

Das Bremssystem

Damit Sie Ihr Training auf dem Ergometer intensiver vornehmen können, wird der Widerstand erhöht. Das geschieht durch die Schwungscheibe, die mit Hilfe eines Bremssystems gebremst wird. Jetzt fällt es Ihnen schwerer die Schwungscheibe zu bewegen. Hier unterscheidet man allerdings zwischen drei Bremssystemarten:

  • Magnetbremse
  • Riemenbremse
  • Induktionsbremse

Die Riemenbremsen finden sich heutzutage eher selten an solchen Heimtrainern. Überwiegend handelt es sich dann um Billiggeräte. So verfügen die meisten Ergometer eher über ein Magnetbremssystem. Hier wird die Schwungmasse durch die Kraft eines Dauermagneten gebremst. Diese Bremssysteme bieten einen gleichmäßigen Widerstand, sowie eine stetigere Lastkurve. Zudem kommt es hier zu keinerlei Verschleiß.

Tipp! Auch die Induktionsbremse arbeitet stets verschleißfrei und besitzt somit eine lange Lebensdauer. Hier wird das Magnetfeld aber nicht mittels eines Dauermagneten erzeugt, sondern durch eine elektrische Spule. Aus diesem Grund kommt es an solchen Ergometern kaum zu einer Geräuschentwicklung. Zumal hier ein sanfter Widerstandswechsel erzielt werden kann. Des Weiteren ist hier eine genauere Belastungssteuerung möglich und es kommt zu höheren Widerstandswerten.

Leistungs-, wie Widerstandseinstellungen

Auch der einfachste Heimtrainer sollte heute mehrere Widerstandsstufen mitbringen. Wobei es hier empfehlenswert ist einen Ergometer zu wählen, der feine Widerstandsabstufungen möglich macht, denn so können Sie diese besser an Ihr Leistungsniveau anpassen. Zumal so auch die Möglichkeit besteht, dass gleich mehrere Personen diesen Ergometer nutzen können. Aus diesem Grund, empfiehlt es sich ein Gerät zu wählen, welches mindestens 16 oder noch mehr Schwierigkeitsstufen mitbringt.

Wichtig sind auch pulsgesteuerte Programme

Ein Ergometer sollte stets mindestens ein pulsgesteuertes Programm aufweisen. Dieses spezielle Programm macht es möglich, dass Ihr Puls ständig kontrolliert wird, so dass Sie stets in einem bestmöglichen Pulsbereich bleiben können. Ist ein solches Programm nicht zugegen, sind Sie gezwungen ständig selbst Ihren Puls zu messen.

Die Pulsmessung

Bei der Pulsmessung stehen Ihnen häufig verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. So finden Sie an einem Ergometer folgende Varianten:

  • Ohrclip
  • Handpulssensoren am Lenker
  • Brustgurt

Vorteile

Nachteile

Ohrclip
  • Ohrclip wird einfach am Ohrläppchen befestigt
  • Herzfrequenzmessung wird auf den Trainingscomputer übertragen
  • häufig ist hier das Kabel im Weg und der Ohrclip verrutscht sehr schnell, so dass es zu falschen Messungen kommen kann
Handpulssensoren am Lenker
  • Die Hände müssen lediglich den Lenker berühren, so dass die Herzfrequenz über zwei Elektroden erfasst werden kann
  • Während des Trainings müssen die Hände stets am Lenker bleiben. Leider kommt es dennoch häufig zu weniger verlässlichen Werten
Brustgurt
  • Der Brustgurt arbeitet kabellos
  • macht eine EKG-genaue Pulsmessung möglich
  • Häufig muss der Brustgurt separat zum Ergometer bestellt werden

Das Display

Die Anzeigen am Computer sollten stets gut lesbar sein und die Bedienung leicht von der Hand gehen. Zudem empfiehlt es sich auf ein Display zu setzen, welches eine Hintergrundbeleuchtung mitbringt.

Folgende Daten sollte das Display mindestens liefern können:

  • Entfernung
  • Pulsfrequenz
  • Zeit
  • Geschwindigkeit

Der Sitz

Der Sitz spielt in der Regel eher eine Nebenrolle, denn diesen kann man auch durchaus austauschen, sollte er allzu unbequem sein.

Die Größe des Ergometers

Bevor Sie ein Ergometer erwerben, sollten Sie die Größe, wie die Aufstellmaße berücksichtigen, um so sicher gehen zu können, dass dieser Heimtrainer auch tatsächlich den nötigen Platz in Ihren vier Wänden finden kann.

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